Varnhorn-Siedenbögen

Gemeinsam gegen ein Industriegebiet in Varnhorn-Siedenbögen
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Seit 2013 wehren wir uns erfolgreich gegen das, in dieser Form geplante Industriegebiet "Wildeshauser Strasse".


Was heißt "in dieser Form"?
Seit 7 Jahren kämpfen wir für einen Kompromiss, dass das Dreieck von Varnhorn nicht zum geplanten Industriegebiet gehören soll! Seit 7 Jahren rückt die Gemeinde nicht von Ihrem Standpunkt ab, um eine gemeinschaftliche Lösung für Varnhorn und die Unternehmen zu finden.

Nach wie vor befürchten wir durch die Bebauung des kleinen Dreiecks, dass eine erhebliche Veränderung von Natur und Umwelt und eine deutliche Zunahme an Lärm und Verkehr die Folge für Varnhorn sein wird. Außerdem ist die Möglichkeit mehr als gegeben, dass in Zukunft das Industriegebiet erweitert werden kann und zwar in Richtung Varnhorn!



Kosten

Das Industriegebiet hat den Visbeker Bürger bisher 8.552.297,72 gekostet!
Das macht pro Einwohner Visbek´s (9925, Stand 31. Dez. 2019)  861,69€!

Für diese 8.552.297,72€ steht an der Wildeshauser Strasse noch gar nichts!


Das sind ausschließlich Kosten für:
  • Grunderwerb ca. 6.800.000€
  • Bauleitplanung inkl. Kompensation/CEF Flächen ca. 1.360.000€, davon 67.000€ Anwaltskosten
  • Baukosten (Ingenieurbüro, Gutachten, etc.) ca. 380.000€

Jetzt schon geplant und
schon 10% teurer als 2018 gedacht sind:

  • Planstraße, Kreisverkehr, Schmutz- und Regenwasserkanal mit 2.870.000€
  • Ingenieurbauwerke und Regenrückhaltebecken mit 1.440.000€
  • Regenwasser-Ablaufleitung und Schmutzwasser-Druckrohrleitung mit 656.000€
  • Maßnahme "Kreisel" gemäß Sitzungsvorlage 16.07.2020 mit 240.000€

Macht eine unglaubliche Summe von:

13.758.297,72€


Diese unglaubliche Summe bezieht sich aber erstmal auf das Industriegebiet südlich der Wildeshauser Strasse.
Das Dreieck verursacht nochmals extreme Kosten. Der Erdaushub aus dem Reghenrückhaltebecken, welcher zur Aufschüttung des Dreieck´s gedacht war, ist nicht tragfähig. Heißt, um das Dreieck mit über ca. 2 Meter Erde aufzufüllen, muss zusätzliche, tragfähige Erde/Sand gekauft und transportiert werden!
Außerdem kommen noch Kosten für die Erschließung dazu, wie Planstrasse, Regenwasser-Ablaufleitung und Pumpstation zur Schmutzwasser-Druckrohrleitung.

In Anbetracht der Corona-Krise ist es mehr als fraglich, wer zur Zeit das Risiko eingeht, sich zu erweitern bzw. an der Wildeshauser Strasse komplett neu zu bauen. Heißt auch, die Gemeinde Visbek wird auf Gewerbesteuern verzichten müssen.


Wann werden die bisherigen Kosten von 13.758.297,72€ wieder durch Gewerbesteuern reingeholt?

Wieviele Kosten kommen noch auf die Gemeinde Visbek zu?

Wie oben geschrieben, sind die Kosten für das, extrem aufwendig zu erschließende Dreieck noch nicht inbegriffen!



Warum ist uns das Dreieck so wichtig?

Aus unserer Sicht bildet die "Wildeshauser Strasse" dann eine Grenze zum Industriegebiet.
Die Erweiterung in Richtung Varnhorn wird dadurch fast unmöglich.

Die Gemeinde Visbek kann diese knapp 8 Hektar als Kompensationsfläche nutzen.
Dies hat den Vorteil, dass diese Fläche sich in unmittelbarer Nähe zum Industriegebiet befindet.

Aus den Planungsunterlagen geht hervor, dass diese 8 Hektar bis zu über 2 Meter aufgefüllt werden müssen!
Auch das kann sich die Gemeinde Visbek damit sparen!




Erweiterung des Industriegebietes

In Zukunft kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Industriegebiet Richtung Varnhorn erweitert wird. Schaut man sich den ganzen Prozess an, wieviel Industriegebiet noch möglich ist in unserer Gemeinde, wird man kaum noch Flächen finden, wo erweitert werden kann, außer hier!

Aber welche Möglichkeiten gibt es für die Gemeinde Visbek?

Im Osten wird das Industriegebiet durch die Landkreisgrenze Vechta/Oldenburg begrenzt -

KEINE MÖGLICHKEIT DER ERWEITERUNG!

Im Südosten wird das Gebiet durch die Ferkelaufzucht "Auetal" und die dortigen Geruchsimmissionen begrenzt -

KEINE MÖGLICHKEIT DER ERWEITERUNG!

Im Südwesten wird das Industriegebiet durch den äußeren Schutzkreis der Saurgasbohrstelle "Varnhorn Z4" begrenzt -

KEINE MÖGLICHKEIT DER ERWEITERUNG



Warum nicht in die anderen Richtungen?

  • Über die Landkreisgrenze im Osten muss man nicht diskutieren. Die Gemeinde Visbek kann nicht in anderen Landkreisen planen und bauen.
  • Die Ferkelaufzucht "Autetal" hat durch die abgebenen Geruchsemissionen schon zu großen Einschränkungen in der bisherigen Planung geführt.
    Weshalb auch nicht in direkter Nähe gebaut werden darf, außerdem sieht man die bisherigen Auswirkungen in den Planungsunterlagen.
  • Im Südwesten liegt der äußere Schutzkreis der Saurgasbohrstelle "Varnhorn Z4". Auch dieser hat zu erheblichen Problemen in der Planung geführt. In den Unterlagen ist nachzulesen, dass ExxonMobil die Reduzierung des Schutzkreises nicht ohne weiters zugelassen hat und in Zukunft diesen auch nicht verkleinern wird. Jetzt sagen einige, dass die Gasvorkommen in Südoldenburg bald erschöpft sind. Allerdings konnte man in den letzten Monaten der örtlichen Presse entnehmen, dass gerade hier noch riesige Gasvorkommen vorhanden sind. Weshalb auch in Varnhorn, entgegen des Trends, die Gasförderung erhöht wird und nicht wie in weiten Teilen Niedersachsens, reduziert.



Wie man sieht, es kann nur in eine Richtung gehen und die heißt Varnhorn!



Erfolge

Uns hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg, mit dem Urteil vom November 2018 darin Recht gegeben, dass das geplante Industriegebiet erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Natur haben wird und seltene Vogelarten durch den Bau verdrängt werden können.

Unterstützt uns!

Wir haben schon einiges erreicht.
Über 7 Jahre ist die Gemeinde keinen Millimeter weiter gekommen aber uns auch keinen Millimeter entgegen gekommen!
Bisher wurden nur Steuergelder verbrannt!
Allein 67.000€ für Anwälte und Gutachten


So musste die Gemeinde Visbek zum Beispiel die angedachte Ausgleichsfläche aufgeben und für viel (Steuer)geld 4 Hektar landwirtschaftliche Fläche kaufen.

Aber auch diese ist aus unserer Sicht und aus Sicht unserer Anwälte völlig ungeeignet.


Über unsere Anwälte besteht noch eine Chance für den Erhalt des Dreiecks von Varnhorn zu kämpfen und zu klagen und das werden wir auch machen.

Denn wir haben ja gute Erfahrungen gemacht!


Wir mussten bisher 12066,68€ aufbringen, um Gutachten und Anwälte zu bezahlen.
Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spendern, die größtenteils aus Varnhorn kommen!


Wir möchten Euch, im Sinne der Erhaltung von Varnhorn, um Eure Unterstützung bitten!
Jedes Gutachten, jede Stunde die die Anwälte für uns arbeiten, kosten viel Geld.

Wir werden, wie auch in der Vegangenheit, alle Spenden diskret behandeln.
Niemand wird als Spender erwähnt, außer er möchte es.

IBAN: DE63 2805 0100 0090 9723 08
BIC: SLZODE22XXX


Hier kann man sich alle bisherigen Unterlagen durchlesen, unter "Rechtskräftige Bauleitpläne"
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